Kleine „Kultur“-Beutel für die Kleinen

Nachdem ich bisher noch nicht allzuviel mit meiner tollen Sticki gemacht habe wollte ich einfach mal was testen. Ich habe mal in meinem Sortiment an Reststoffen nachgeschaut – und als erstes fiel mir ein Stück weißes Kunstleder in die Hand und das passt doch, wollte es schon lange mal verarbeiten.

Dafür habe ich einfach mal die Datei von ELFENIDEE – Lilly planscht ausgetestet – und was soll ich sagen – ich war einfach nur begeistert – dass ich gleich auf die Idee gekommen bin für meine drei Nichten irgendwas daraus zu machen.

Aber was kann man aus Kunstleder machen was nicht allzu viel Arbeit ist und für 6 Kinder passend ist. Da kam mir dann die Idee, dass ich kleine Beutelchen machen werde. Da können dann meine Nichten und Neffen reinpacken was sie wollen.

Also gleich mal die 3 Bildseiten für die Täschchen gestickt mit der Lilly – jetzt fehlt nur noch der Name der einzelnen.

Dafür habe ich mir das Programm von Embroideryware genommen – mit diesem macht es immer mehr Spaß Dateien zu erstellen.

Danach wurde mir klar dass ich für die 3 Jungs auch noch Beutelchen machen sollte – nur um der Gerechtigkeit wegen. Deshalb habe ich mal auf meinem Rechner nachgeschaut welche Datei für alle Jungs gleichmäßig passen würde. Aber für Jungs mit einem Altersunterschied mit 11 Jahren ist es doch nicht so einfach. Darum habe ich 3 verschiedene Motive für die Jungs ausgewählt. Ganz besonders haben mir spontan die Dateien von der Christina vom STICKECK gefallen. Und zwar Niedlicher Panda, Lächelnder Teddy und Piraten-Totenkopf.

Auch für die Jungs habe ich die Namen in Embroideryware erstellt und mit größter Begeisterung gestickt.

Auf die Übergabe habe ich mich ganz besonders gefreut – denn wenn man sieht wie sich andere freuen – freut man sich doch selber am meisten. Und das schönste war, dass die beiden Ältesten demnächst in Urlaub fahren und gleich meinten „da kann ich ja meine Sachen selber reinpacken“. Schööööön – mal schauen was als nächstes kommt!

Knotenbeutel – damit hat man(n) alles dabei…

Oh ja – wer kennt es nicht –
da will man mal weggehen und möchte doch etwas zum Handarbeiten dabei haben. Dank einer Freundin habe ich das Schnittmuster für einen Knotenbeutel bekommen. Mit ein paar bunten und karierten Stoffen – passenden Uni-Stoffen als Futter habe ich mich gleich mal an die Nähmaschine gesetzt und mir gleich ein paar Knotenbeutel genäht. Im Bild ist auch noch ein Needlcase zu sehen – zum aufbewahren des Nadelspiels z.B. wenn man die Socken zum stricken mitnehmen möchte.

 

Das schöne an der ganzen Sache ist – dass ich auch gleich den einen oder anderen Beutel als Geschenk verwenden konnte.

Da wird sicher noch der eine und andere folgen…..

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher noch keinen Blog hatte)

 

Meine kleinen elektrischen Helferlein….

  • Wie bereits erwähnt hat das Nähen bei mir richtig mit einer gebrauchten Nähmaschine angefangen – die erste war eine Black Rose SA 69 Super Nutzstich
    – und mit der war ich wirklich suuuuper zufrieden. Mit dieser Nähmaschine habe ich viele Jahre genäht – zwischendurch durfte sie auch mal in den Kundendienst in einer Fachwerkstatt. Sie arbeitete fleißig bis Anfang Dezember 2012
  • Während ich mit meiner ersten Nähmaschine sehr zufrieden war habe ich mir im Dezember 2011, nach längerem Überlegen, eine Overlock zugelegt. In meinem Fall von W6-Wertarbeit die Overlock N454D.
  • Im Dezember 2012 bekam ich von meiner Mutter einen kleinen Auftrag Tischsets zu nähen.
    Mitten in der Arbeit machte die Black Rose einen extremen Schlag und bewegte sich nicht mehr. Das hieß es muss schnell ein Ersatz her.
    Da ich mit der Overlock von W6 bis zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden war habe ich mich gleich auf deren Homepage erkundigt.
    Ganz spontan entschied ich mich für die W6 N 1615 – für den damaligen Preis von unter 100€ konnte ja nicht viel kaputt gehen – und dazu auch noch 10 Jahre Garantie und extrem viele positive Rezessionen.

    Also – bestellt – geliefert bekommen – und schnell getestet – und für sehr gut befunden.
  • Naja – wie es so ist – irgendwann wenn man ein Hobby intensiver betreiben will schaut man sich auch mal nach anderen Maschinen um – mit mehr Funktionen und anderen Möglichkeinen.
    Da ich ja schon 2 Maschinen von W6 hatte – habe ich mich eigentlich garnicht wirklich bei anderen umgeschaut – in der Auswahl waren die 5000er und die 8000er. Ganz ehrlich gesagt habe ich mir schon im Hinterkopf die dazu passende Stickeinheit angeschaut und mir schon einen kleinen Finanzplan dazu überlegt. Da ich mit der Stickeinheit ja unbegrenzte Möglichkeiten hätte, viel meine Entscheidung auf die W6 N 5000 und ich konnte auf die vielen weiteren Zierstiche der 8000er verzichten.
    Von meiner Entscheidung hab ich meinem Schatz erzählt dies war Ende November – Anfang Dezember 2016. Und erfreulicherweise hab ich als Weihnachtsgeschenk die  5000er geschenkt bekommen – ich war total geplättet und begeistert.

    Mit dieser habe ich natürlich sofort mit den nächsten Projekten bekonnen – und ich bin wirklich total glücklich mit dem Maschinchen.
  • Im April 17 war  es dann soweit  – ich habe mir meine Stickeinheit, passend zur W6 N 5000 bestellt – dazu noch ein „paar“ Garnrollen und natürlich ein Sortimen an Stickvliesen

    Was ich mit den ganzen Maschinen erstelle möchte ich euch auf den nächsten Seiten zeigen.
    Nun wünsche ich euch noch ganz viel Freude und eventuell ein bisschen Anregung für eigene Projekte

Hallo, das bin ich  und so kam es zu meiner Fadenfreude…

Hallo miteinander –

ich bin der Frank –

und für mich ist es eine riesige Freude wenn ich was mit Fäden machen kann.

Handarbeiten sind mein größtes Hobby – darunter gehören stricken, spinnen, häkeln und ganz besonders das Nähen.

Angefangen hat eigentlich alles schon in meiner Kindheit – bei meiner Oma.

Es hat mir früher schon immer viel Freude gemacht ihr dabei zuzusehen wenn sie Tischdecken, Vorhänge nähte oder auch meine kaputten Hosen flickte.

Richtig stolz war ich dann wenn ich auch mal an die Nähmaschine sitzen durfte – naja – damals sprang noch nicht wirklich sinnvolles von der Maschine – aber es hat mir Spaß gemacht.
In der Grundschule dann machte mir der Handarbeitsunterricht immer besonders viel Freude – zusätzlich wurde eine Handarbeits-AG angeboten – welche ich natürlich besuchte – komischerweise als einziger Junge.
Im privaten hat mir das häkeln und stricken eigentlich immer Freude bereitet – aber irgendwann war Handarbeiten für Jungs „uncool“ und somit auch für mich nicht mehr so interessant.

1997 – kam dann die große Wende – ich kaufte mir meine erste eigene Nähmaschine – wenn auch nur eine gebrauchte – aber MEINE EIGENE.

Dann ging es los mit Kissenbezügen, Vorhänge oder auch mal eine Freizeithose für mich selbst.

Seit dem bin ich eigentlich immer mal wieder – mehr oder weniger – am Handarbeiten. Sei es das Stricken, spinnen an meinen Spinnrädchen oder nähen an meinen zwischenzeitlichen 3 Maschinen.